„Gallup hat im September und Oktober 2009 rund 500 Arbeitnehmer ab 18 Jahren in Deutschland telefonisch interviewt: Lediglich 11 Prozent der Befragten weisen eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber auf. Diese Personen werden innerlich angetrieben, Tag für Tag Spitzenleistung zu erbringen und alles für den Erfolg des Unternehmens zu geben. Die meisten Beschäftigten – nämlich 66 Prozent – sind gering an ihr Unternehmen gebunden und machen Dienst nach Vorschrift. 23 Prozent der Arbeitnehmer hingegen sind emotional nicht gebunden und haben innerlich bereits gekündigt.“ GALLUP | Pressemitteilung | Potsdam | 30. März 2010

 

Und wie sieht es in Ihrer Firma aus?

Unter google finden Sie zum Stichwort Motivation 51.600.000 Ergebnisse in 0,18 Sekunden.  Führungskräfte wünschen sich motivierte Mitarbeiter, Mitarbeiter erwarten oder erhoffen Motivation von ihrem Chef. Woran hängt es also? Motivation auszulösen gehört zu den Aufgaben in der Führung. In meinen Führungskräfteseminaren ist die Frage nach Möglichkeiten der Motivation immer ein Thema. Häufig gehen Menschen von ihrem eigenen Motiven aus und übertragen diese auf ihre Mitarbeiter.

 

Ein Beispiel

Eine Führungskraft von Vertriebsmitarbeitern im Außendienst antwortete auf meine Frage „Was glauben Sie motiviert Ihre Mitarbeiter?“ wie aus der Pistole geschossen: „Geld! Im Außendienst will man Geld verdienen. Das war bei mir auch so. Sonst ist man an der falschen Position.“ Ein typischer Fehler beim Motivieren – der Rückschluss von sich selbst auf Andere. Wenn wir Motivation als Tun aus eigenem Antrieb verstehen wird eines ganz klar: Als Führungskraft muss ich mir Gedanken darum machen, wie jeder Einzelne zu motivieren ist. Antworten finden Sie beispielsweise in Gesprächen mit Ihren Mitarbeitern.

 

Cornelia Dill

Trainerin | Systemischer Management Coach | MPAexperte